16.01.2017 07:41 Alter: 3 yrs

VEMAG ANLAGENBAU weiht Gebäude ein

„In Verden sind Sie wer.“ Da waren sich Bürgermeister Lutz Brockmann und IHK-Präsident Thomas Windgassen einig. Obwohl VEMAG ANLAGENBAU ihre Produktionsanlagen weltweit verkauft, sei der Standort Verden eine gute Wahl gewesen, lobten sie die Entscheidung. Nach neun Monaten Bauzeit weihte Geschäftsführer Timo Krüger mit Vater Eckhard, Mutter Margrit und vielen Gästen am 15. Dezember 2016 das neue Büro- und Produktionsgebäude im Gewerbegebiet Finkenberg ein.

Dass es auch hätte anders laufen können, machte Timo Krüger bei seinem kurzen historischen Abriss des Baus deutlich. Die Idee habe Vater Eckhard gehabt, das Unternehmen an einem Standort zu konzentrieren und sich räumlich vom Vermieter VEMAG Maschinenbau zu lösen. Die angehenden Bauherren hatten sich zunächst einmal umgesehen. 

Denkbare Standorte für das Fünf-Millionen-Projekt hätte es auch in Bremen oder Achim gegeben. Aber allein schon die unterschiedlichen Grundstückspreise hätten an der Entscheidung beigetragen, in Verden zu bleiben, räumte Krüger ein. Immerhin ist das Areal 13. 000 Quadratmeter groß, auf dem 2. 100 Quadratmeter Büro- und 2.000 Quadratmeter Produktionsfläche an der Karoline-Herschel-Straße entstanden sind. Auch ein Logistikzentrum wurde geschaffen und die Möglichkeit, Kunden Anlagen vorzuführen, freute sich der Geschäftsführer.

Wert legte Timo Krüger auf die Feststellung, dass der Neubau gezielt als energieeffizientes Gebäude verwirklicht worden sei. Es sei passiv nach modernem Standard gedämmt und auf der aktiven Seite über ein Blockheizkraftwerk mit Wärme und Strom versorgt.

Der Verdener Bürgermeister bewertete es als schlau, dass das erfolgreiche Verdener Unternehmen in der Stadt geblieben ist. Mit Brockmann gratulierten Adrian Mohr als stellvertretender Landrat und Landgerichtspräsident Rüdiger Lengtat. Viele am Projekt beteiligten Planer, Baufirmen, Banken, Versicherungen, Behörden und Verbände.

IHK-Präsident Windgassen lobte den „Global Player“: „Hier sind Sie einer der großen, nicht einer unter vielen, wie in der Großstadt.“ In Verden prosperiere die Wirtschaft, und das sei auch ein gutes Umfeld für ein so modern ausgerichtetes Unternehmen wie die VEMAG ANLAGENBAU und seine 140 Mitarbeiter. Der Kammerpräsident lobte zugleich in Hinblick auf den wachsenden Fachkräftemangel, dass die Vemag schon immer selbst ausgebildet habe und mittlerweile mit dualem Studium auch den eigenen Nachwuchs an Führungskräften ausbilde.